Diese Bedingungen gelten für die Nutzung des Online-Dienstes „Putty Party" (nachfolgend „der Dienst"). Anbieter ist:
Frederic Abraham
Pößnecker Straße 14
12209 Berlin
Germany
Der Dienst richtet sich an Betreiberinnen und Betreiber von Minigolf-Anlagen sowie an alle, die ein einzelnes Turnier ausrichten — an Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ebenso wie an Verbraucher (§ 13 BGB). Verbrauchern steht das gesetzliche Widerrufsrecht zu; die Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular ist Bestandteil dieser Bedingungen.
Der Dienst stellt eine Web-Anwendung zur Durchführung von Minigolf-Turnieren bereit: Turniere anlegen, Ergebnisse über QR-Codes erfassen und eine live aktualisierte Bestenliste anzeigen. Der Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif; die geltenden Tarife und Preise sind unter /preise abrufbar.
Ein kostenloser Tarif steht dauerhaft zur Verfügung. Turniere und Ergebnisse bleiben auch nach Ende eines kostenpflichtigen Abonnements erhalten; kostenpflichtige Funktionen stehen dann nicht mehr zur Verfügung.
Der Vertrag über ein kostenpflichtiges Abonnement kommt mit Abschluss des Bezahlvorgangs zustande. Monatsabonnements verlängern sich jeweils um einen Monat, sofern sie nicht zum Ende der laufenden Periode gekündigt werden. Jahresabonnements laufen auf unbestimmte Zeit und werden jeweils für ein Jahr im Voraus abgerechnet; sie können jederzeit, auch im ersten Jahr, gekündigt werden. Der Kunde wählt bei der Kündigung, ob sie sofort oder zum Ende des bezahlten Jahres wirksam wird. Wird sie sofort wirksam, werden bereits gezahlte Entgelte für die Zeit nach dem Wirksamwerden zeitanteilig erstattet, genau für die verbleibende Zeit und nicht nur für volle Monate; maßgeblich ist das tatsächlich gezahlte Entgelt, also nach Abzug gewährter Rabatte. Die Erstattung erfolgt unverzüglich nach dem Wirksamwerden der Kündigung. Wird sie zum Ende des bezahlten Jahres wirksam, stehen alle Leistungen bis dahin weiter zur Verfügung; eine Erstattung erfolgt nicht.
Die Kündigung ist jederzeit möglich: über die öffentliche Kündigungsschaltfläche unter /kuendigen oder über das Kundenkonto; eine Kündigung in Textform bleibt daneben zulässig. Sie wird zu dem Zeitpunkt wirksam, der sich aus Absatz 1 ergibt; eine Kündigung ohne Angabe eines Zeitpunkts oder „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ wird bei Jahresabonnements sofort, bei Monatsabonnements zum Ende der laufenden Periode wirksam. Darüber hinaus werden bereits gezahlte Entgelte nicht anteilig erstattet; ausgenommen sind die anteilige Erstattung bei Jahresabonnements nach Absatz 1, das Vierzehn-Tage-Geld-zurück-Recht nach Absatz 3 und die außerordentliche Kündigung nach Absatz 4.
Vierzehn Tage Geld zurück. Innerhalb von vierzehn Tagen ab der ersten Zahlung erstatten wir das gezahlte Entgelt ohne Angabe von Gründen. Beginnt die Abrechnung erst nach dem Vertragsschluss — etwa bei einem außerhalb der Saison bestellten Saison-Abo oder nach einer kostenlosen Testphase —, läuft das Fenster ab dieser ersten Zahlung; bis dahin kann die Bestellung jederzeit kostenfrei zurückgenommen werden. Für Verbraucher ist das das gesetzliche Widerrufsrecht (siehe Widerrufsbelehrung). Unternehmern, denen dieses Recht nicht zusteht, räumen wir dieselbe Frist vertraglich ein.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Beruht die außerordentliche Kündigung auf einem wichtigen Grund, den wir zu vertreten haben, werden vorausbezahlte Entgelte anteilig erstattet.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung unter /preise angegebenen Preise. Die angegebenen Preise sind Endpreise. Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer berechnet und daher auch keine ausgewiesen.
Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe; ergänzend gelten dessen Bedingungen. Zahlungsdaten werden ausschließlich bei Stripe verarbeitet und erreichen unsere Systeme nicht.
Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln. Verwaltungs- und Helfer-Links (/m- und /s-Adressen) gewähren Zugriff ohne weitere Anmeldung und sind daher wie ein Passwort zu behandeln.
Für die Rechtmäßigkeit der eingegebenen und hochgeladenen Inhalte — insbesondere der Namen von Teilnehmenden — ist die Kundin bzw. der Kunde verantwortlich. Die datenschutzrechtliche Rollenverteilung bei der Verarbeitung von Teilnehmendendaten regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag; er wird bei Gründung des Betriebs elektronisch geschlossen (siehe /avv).
Nutzungsrechte an hochgeladenen Inhalten. An hochgeladenen Inhalten (Fotos, Logos, Lagepläne) räumt die Kundin bzw. der Kunde uns das einfache, nicht ausschließliche, auf den Betrieb des Dienstes beschränkte Recht ein, die Inhalte zu speichern, zu vervielfältigen und im Rahmen des Dienstes wiederzugeben. Weitergehende Rechte werden nicht eingeräumt.
Rechte Dritter. Die Kundin bzw. der Kunde sichert zu, dass hochgeladenen Inhalten keine Rechte Dritter entgegenstehen — insbesondere keine Rechte abgebildeter Personen (§§ 22, 23 KUG; bei Kindern bedarf es der Einwilligung der Sorgeberechtigten) und keine Urheberrechte an Plänen oder Kartenmaterial. Lagepläne dürfen insbesondere nicht aus Google Maps, aus Luftbildern oder aus fremden Architektenplänen übernommen werden.
Rechtswidrige Inhalte; Moderation (Art. 14 DSA). Rechtswidrige Inhalte dürfen nicht hochgeladen oder eingetragen werden; verboten sind insbesondere Inhalte, die Rechte Dritter verletzen oder gegen gesetzliche Verbote verstoßen. Liegen konkrete Anhaltspunkte für einen Verstoß vor, dürfen wir den betreffenden Inhalt entfernen oder sperren. Die Entscheidung trifft ein Mensch nach Prüfung des Einzelfalls; automatisierte Entscheidungen finden nicht statt, und die Kundin bzw. der Kunde erhält eine Begründung. Hinweise auf rechtswidrige Inhalte können über /meldung gegeben werden.
Der Dienst wird mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns betrieben. Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert. Wartungsarbeiten, Störungen bei Vorleistern und Ereignisse höherer Gewalt können zu Unterbrechungen führen. Support erfolgt per E-Mail nach bestem Bemühen. Zwingende Rechte von Verbrauchern nach §§ 327 ff. BGB bleiben unberührt.
Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Rechte für digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB) uneingeschränkt. Wir stellen während der Vertragslaufzeit die Aktualisierungen bereit, die für den vertragsgemäßen Betrieb des Dienstes erforderlich sind, einschließlich Sicherheitsaktualisierungen (§ 327f BGB).
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Gegenüber Unternehmern ist die verschuldensunabhängige Haftung für bereits bei Vertragsschluss vorhandene Mängel (§ 536a Abs. 1 BGB) ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Änderungen dieser Bedingungen, die das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung nicht berühren, können wir vorschlagen, wenn dafür ein sachlicher Grund besteht: eine Änderung der Gesetzeslage oder der Rechtsprechung oder die technische Weiterentwicklung des Dienstes. Solche Änderungen werden mindestens sechs Wochen vor dem Wirksamwerden in Textform angekündigt. Wird nicht vor dem Wirksamwerden widersprochen, gelten sie als angenommen; auf diese Folge und auf das Kündigungsrecht wird in der Ankündigung gesondert hingewiesen. Im Falle des Widerspruchs kann jede Partei zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.
Änderungen der Preise oder der Hauptleistungspflichten gelten nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Kundin bzw. des Kunden. Wird die Zustimmung nicht erteilt, wird der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen bis zum Ende der laufenden Laufzeit fortgeführt; das Kündigungsrecht nach Ziffer 3 bleibt daneben unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Ist die Kundin bzw. der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.
Fassung 29.09.2026. Kontakt: puttyparty@fabraham.dev
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